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Plot18

 Plot18 präsentiert und interagiert. Keynotes und Präsentationen zeigen konkrete Fallbeispiele aus Wirtschaft, Film und Technologie, die begeistern und inspirieren - Schöpfer, Autoren und Kreative stellen sich und ihre Geschichten vor und sprechen über DOs und DON’Ts gelungenen Storytellings. Verschiedene Workshops bringen Teilnehmer mit unterschiedlichen Backgrounds in kleinen Gruppen zusammen, um an konkreten Beispielen interessante Fragestellungen zu bearbeiten - beim Verlassen der eigenen Komfortzone werden neue Wege und Techniken des Storytellings begangen.

What the plot?

Dringend gefordert sind neue Kommunikationswege . Noch nie war es so einfach für Unternehmen, Inhalte selbst zu publizieren und in das Mediengeschäft miteinzusteigen.  Doch bei all der Euphorie für diese neue Kommunikationswelt, haben wir eines übersehen: Storytelling funktioniert nicht mit alten Marketingrezepten.  Wir plädieren für Storytelling, halten uns aber nicht an dessen wichtigste Regel: den Konflikt. Sondern präsentieren stattdessen sofort die Lösung.

Dringend gesucht sind neue Methoden.

Neue Techniken, Modelle und vor allem Inspirationsquellen sind dringend gesucht.

Marketingprofis und Unternehmenssprecher wollen wissen, wo die Ideen für gute Geschichten herkommen. Sie fragen nach den Strukturen und Instrumenten guter Stories, die bei Zielgruppen Empathie und Gefühle auslösen. Und sie wollen wissen, wie Marketinginteressen in Stories eingebaut werden können, ohne die Immersion und den Genuss an der Geschichte zu zerstören.

Antworten und Ideen auf der Plot18

Antworten auf diese Fragen und neue Ideen können diejenigen geben, deren Geschäft es ist, professionell Geschichten zu erzählen.

On Stage at Plot18

Marco Ruckenbrod, Brand & Creative Strategist, ist immer auf der Suche nach guten Geschichten - für Agenturen und Marken wie Jung von Matt, Leo Burnett, Saatchi & Saatchi, TBWA, Publicis, Telekom, Tui, Zeiss, um nur einige zu nennen. Dabei hat er eine ganz eigene Methode entwickelt, um relevanten Stoff für gute Geschichten zu finden.

>>Warum ist Storytelling im Marketing so populär und warum ist es für Unternehmen oft so schwierig, Stories zu finden?

Ich weiß gar nicht, ob ich dem zustimmen würde. Ist Storytelling heute wirklich populärer, als noch vor drei oder vor fünf Jahren? Vielleicht ist sogar das Gegenteil der Fall. Seit zwei, drei Jahren erlebe ich einen Hype rund um das Thema Content & Co. Doch wenn wir ehrlich sind, braucht nur ein Bruchteil der Marken da draußen „Content“. Viel Marken-Content ist – jedenfalls in der heutigen Form – irrelevant und langweilig. Aus meiner Sicht sollte es eher wieder eine Rückbesinnung auf gute Geschichten geben, statt tonnenweise 0815-Content zu produzieren, der Menschen eher belästigt, anstatt Unterhaltung, Inspiration und Mehrwert zu bieten. Stories statt Content. Und gute Stories liegen quasi auf der Straße. Sie zu finden, halte ich für gar nicht so schwierig.

>>Was macht deiner Meinung nach eine gute Geschichte aus?

Der Konflikt. Gute Geschichten definieren sich freilich über mehr als nur eine einzige Zutat. Aber das Spiel mit dem Konflikt ist für mich der wesentliche Treiber einer guten Geschichte. Robert McKee schreibt in seinem Meisterwerk dazu „Nothing moves forward except through conflict“. Besser könnte ich es nicht formulieren. Das Konfliktszenario ist Ausgangspunkt und Antrieb einer Story. Er ist dafür verantwortlich, dass wir dranbleiben – dass wir mitdenken und mitfiebern. Aus diesem Grund plädiere ich schon seit geraumer Zeit dafür, dass auch Marken viel stärker, professioneller und gezielter mit Konflikten arbeiten sollten. Marken sollten Konflikte für sich identifizieren und kultivieren. Jede Marke sollte ihr zentrales „Brand Conflict Scenario“ definieren. Eine solche Denk- und Herangehensweise würde auch verhindern, dass Marken langweilig werden. Die meisten Marken sind aber genau das. Sie haben keine Ecken und Kanten. Sie tun keinem weh. Ziemlich unspannend, wenn Du mich fragst. 

 

>>> Treffen Sie Marco Ruckenbrod auf der Plot18. Sein Thema: „Wo kommen eigentlich die guten Geschichten her“